Die finale Katastrophe rückt immer näher. Hier die neuesten Einschläge:

Frankreich diskutiert Euro-Austritt: „Wird Brüssel Panzer schicken?“
Manifest: Europäische Ökonomen fordern Auflösung des Euro!
Die große Enteignung: Zehn Prozent „Schulden-Steuer“ auf alle Spar-Guthaben

Es ist höchste Not zu handeln!

Bürger Europas: Empört Euch!

Lesen Sie bitte den 10 Punkteplan für Europa und verbreiten diese Seite an alle Freunde und Bekannten.

In größter Sorge um ein friedliches und freiheitliches Europa

Michael Stöcker

update 22.10.2013
Dieser Beitrag war eine bewusste Provokation auf unsinngste Kommentare, die auf den Seiten der DeutschenWirtschaftsNachrichten (aber auch auf vielen weiteren Seiten im Netz) gepostet werden. Meinen eigenen Kommentar zu diesem Unsinn können Sie hier lesen: Weiterlesen

Veröffentlicht unter Zinsen | 15 Kommentare

Seit nunmehr 6 Jahren tobt die Finanzkrise und obwohl Politik und Zentralbanken viele Maßnahmen ergriffen haben, um diese Krise unter Kontrolle zu bringen, ist ihr Ende noch lange nicht in Sicht und wird mit den klassischen Instrumenten der Geld- und Fiskalpolitik auch nicht zu lösen sein, sondern führt geradewegs in die finale Katastrophe.

Diese Krise wurde von den allermeisten Experten nicht vorhergesehen, da die Prognosemodelle der Mainstream-Ökonomen (egal ob Monetaristen, Keynesianer, Neokeynesianer u. a.) in einigen wichtigen Bereichen fehlerhaft sind. Die Fehler liegen in einem nicht verstandenen Geldsystem. Hierzu hat allerdings selbst die altehrwürdige Deutsche Bundesbank einen nicht gerade rühmlichen Beitrag geleistet; denn auch sie hatte bis vor einigen Jahren den Prozess der Geldschöpfung fehlerhaft beschrieben. Mittlerweile hat sie ihr Schülerbuch für die Sekundarstufe II angepasst und stellt nun den Geldschöpfungsprozess richtig dar. Aber 30 Jahre fehlerhafte Bildungspolitik hinterlässt eben ihre Spuren und hindert uns daran, zu neuen Einsichten und Erkenntnissen zu kommen.

update 05.05.2015: Siehe hierzu auch dieser Kommentar in der FAZ. Weiterlesen

Erstellt am von Michael Stöcker | 106 Kommentare

Das Geschäft mit der Verbriefung

Am 4. September 2013 hat der von mir sehr geschätzte Dirk Elsner einen Gastbeitrag vom Geschäftsführer der True Sale International GmbH (TSI) veröffentlicht. Die TSI macht sich vor allem für das ABS Verbriefungsgeschäft stark. Der Beitrag hatte den Titel:

Die fatale Logik zersplitteter Finanzmarktregulierung

und diente als Anregung für meinen Kommentar:

Die fatale Logik konzentrierter Verbriefungsgeschäfte

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Allmachtsfantasien zur Zinssetzungshoheit

Die meisten von uns haben die Vorstellung, dass es die Zentralbank sei, die im Rahmen ihrer Geldpolitik das Zinsniveau bestimmt. Daher wird ihr auch von bestimmten Kreisen der Vorwurf gemacht, sie sorge durch ihre Niedrigzinspolitik für eine Enteignung der Sparer. Nicht zuletzt geriete hierdurch das Geschäftsmodell der Lebensversicherer in eine faktische Unmöglichkeit (letzteres ist zwar richtig, hat aber nichts mit den Leitzinsen zu tun). Das ist aber, wie wir noch sehen werden, nichts weiter als naiver Kinderglaube, zuweilen auch bewusst instrumentalisierter Aberglaube. Weiterlesen

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Zinsmythen

Es wird höchste Zeit, mit den Mythen über den angeblichen Fehler im Zinssystem aufzuräumen.

Es ist schon erstaunlich, wie wenig gesichertes Wissen es in unserem modernen Kreditgeldkapitalismus gerade zu diesem Thema gibt. Das Thema Geld wird in der Makroökonomie weitestgehend ausgeblendet, und die Beiträge in einschlägigen Wirtschaftsblogs sorgen oftmals für sich potenzierende Irrung und Verwirrung. Und das durch Beiträge von oftmals sehr schlauen Leuten, die von Wirtschaft in vielen Bereichen durchaus mehr verstehen als ich.

Die einen argumentieren eher moralisch mit der Ungerechtigkeit eines arbeitsfreien Zinseinkommens (hierzu zählt auch die possierliche Geschichte über Fabian der Goldschmied), die anderen eher analytisch mit der Unmöglichkeit eines exponentiellen Zinseszinssystems (Stichwort Josephspfennig, der seinen Namen nur zufällig mit Mister 25 % ­ aka Josef Ackermann ­ teilt) und eine weitere Gruppe ist auf der Suche nach den Zinsen als fehlende Nachfrage bei kreislauftheoretischen Betrachtungen.

Dabei ist die Chose eigentlich ziemlich einfach, wenn man sich mal vor Augen führt, welche Hauptfunktionen der Zins in einem Kreditgeldsystem hat. Hier die Kurzfassung für Eilige: Weiterlesen

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