Der Chefvolkswirt der WirtschaftsWoche rast im Fake News Modus durch Entenhausen

Der Chefvolkswirt der WirtschaftsWoche, Malte Fischer, erklärt seiner Leserschaft, warum er glaubt, dass das Europrojekt gescheitert sei. Bei seinen Erklärversuchen wird aber vor allem eins deutlich: Malte Fischer scheitert an seinen falschen Vorstellungen und Glaubenssätzen über unser Geldsystem. Dabei vermengt er manch Richtiges mit fundamental falschen Annahmen und Aussagen. Ein intellektuelles Desaster für eine Zeitung, die für sich selber den Anspruch erhebt, das führende Wirtschaftsmagazin in Deutschland zu sein. Weiterlesen

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Warum können wir unser Geldsystem nicht richtig verstehen?

Es ist schon erstaunlich, dass nicht nur Laien ein Verständnisproblem mit einem Medium haben, mit dem wir alle wie selbstverständlich tagtäglich umgehen, sondern insbesondere auch diejenigen, die sich hiermit eigentlich auskennen müssten: Banker und Zentralbanker. Sogar die Deutsche Bundesbank und die Schweizer Nationalbank (SNB) hatten bis zu Beginn der Finanzkrise eine falsche Darstellung der Geldschöpfung in ihren Unterrichtsmaterialien verbreitet und somit zur Verwirrung einen nicht unwesentlichen Beitrag geleistet. Die SNB hat diese Fehler erst 2016 richtig gestellt.

Hier sind – in Anlehnung an Perry Mehrling – die vier größten Hürden für ein korrektes Verständnis unseres Geldsystems: Weiterlesen

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TARGET und kein Ende

Eigentlich ist zu TARGET bereits vor gut sieben Jahren von Georg Quaas alles Wesentliche geschrieben worden (siehe Linkliste am Ende). Dennoch flammt die Diskussion immer wieder auf. So auch deutlich intensiver in den letzten Wochen, so dass sich selbst Hans-Werner Sinn gemüßigt fühlte, noch einmal seine Sicht der Dinge auf 23 Seiten darzulegen.

Ich möchte einige wichtige Punkte der strittigen Debatte für ein breiteres Publikum in einfachen und klaren Worten darlegen. Wer tiefer einsteigen möchte, der findet am Ende weitere Links zu wichtigen Publikationen zu diesem Thema.

Wie entstehen TARGET-Salden?

Durch Leistungsbilanzungleichgewichte¹ auf Basis asymmetrischer Kreditvergabe (zu hoch im Süden, zu niedrig im Norden) und in Folge zusätzlich durch Kapitalflucht, sofern nicht mit Bargeld bezahlt wurde bzw. Bargeld abgehoben wurde (klassischer Bankrun). Würden alle Zahlungen ausschließlich mit Bargeld erfolgen, gäbe es keine TARGET-Salden. Damit sollte auch verständlich sein, warum TARGET lediglich ein Symptom ist, aber kein selbstständiges Problem, wie von Hans-Werner Sinn et al. immer wieder insinuiert wird. Weiterlesen

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Bancor: Geldevolution oder Geldrevolution?

In dem heutigen Beitrag möchte ich Bernhard Lietaer zu Wort kommen lassen. Lietaer ist der Architekt des ECU; also dem Vorläufer des EURO. Ein echtes MUST SEE. Weiterlesen

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Keynesianische Revolution 2.0


Zwei der einflussreichsten internationalen Ökonomen der Gegenwart − Larry Summers und Olivier Blanchard − haben unter der Headline Back to the Future die zweite keynesianische Revolution ausgerufen und die deutschen Medien berichten hierüber mit keiner einzigen Zeile. Das ist unglaublich. Weiterlesen

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Die späten Bekenntnisse des Ottmar Issing

Bei der Bundesbank fand heute ein hochkarätiges Symposium statt. Der bescheidene Titel: Frontiers in Central Banking – Past, Present and Future. Weiterlesen

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Le néolibéralisme est mort, vive le néolibéralisme

Ich hatte schon vor längerer Zeit vor, einen Beitrag zum Neoliberalismus zu schreiben. Aber dann hatten sich doch wieder andere Dinge in den Vordergrund geschoben. Dank einer Diskussion im Blog von Daniel Stelter ist es nun endlich so weit, die Irrungen und Wirrungen um diesen Kampfbegriff ins rechte Licht zu rücken. Es ist zugleich ein gutes Beispiel, wie ein ursprünglich ganz anders besetzter Begriff durch gesellschaftliche Entwicklungen eine völlig gegensätzliche Bedeutung erlangen kann; denn an einen aktiven Staat, der das soziale Gemeinwohl an erste Stelle setzt, denken wohl die wenigsten, wenn heute in den Medien von dem Neoliberalismus gesprochen wird. Weiterlesen

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